Dr. sandra kreitner

 

Notfall- und Krisenmanagerin (IHK und BdSI) 

  • Blackout Vorsorge Beratung für Gemeinden, Kritische Infrastruktur, Unternehmen und Bevölkerung 


  • Diplom Chemikerin, Promovierte Biophysikerin


  • Mitglied bei der GfKV (Österreichische Gesellschaft für Krisenvorsorge), seit Januar 2022 Botschafterin für Bayern

       E-Mail: sandra.kreitner@gfkv.at

Über mich

Lebenslauf

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Geburtsdatum: 07.Mai 1983
Geburtsort: Peissenberg
Familienstand: verheiratet, 3 Kinder

Berufliche Tätigkeiten:
seit 2021:
Blackout Vorsorge Beratung für Gemeinden, KRITIS, Unternehmen und Bevölkerung                             
2011-2021:
Projektmanagerin Klinische Forschung
(Hexal AG, Holzkirchen)

Mitgliedschaften:
seit November 2021: Mitglied bei der GfKV, der österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge

Weiterbildungen:
November 2021: Fortbildung zur Notfall- und Krisenmanagerin (IHK und BdSI)
Weiterbildung zur Heilpraktikerin Psychotherapie, Abschluss April 2022

Ehrenamtliche Tätigkeiten:
Pilotprojekt "langandauernder Stromausfall" für die Gemeinde Hohenpeißenberg
Erstellung verschiedenster Blackout Vorsorge Dokumente, die kostenlos für Gemeinden, KRITIS und Bevölkerung ausgegeben werden

Universität:
2007-2011:
Promotion Biophysik
Prof. Dr. Dr. Kalbitzer, Lehrstuhl für Biophysik Universität Regensburg
(Abschluss magna cum laude)
2002-2007:
Diplomstudium Chemie
Universität Regensburg
(Gesamtnote 1,9)

Schule:
2002:
Abitur
Welfengymnasium Schongau
(Gesamtnote 1,6)

Stipendien:
2008-2011:
Doktorandenstipendium DFG
Graduiertenkolleg GRK760
Medicinal Chemistry
2003-2004:
Studentenstipendium
Studienstiftung des deutschen Volkes

Interessen:
Reisen, Karate, Bauchtanz

Motivation Blackout

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Zuerst lag meine Motivation darin, meine Familie, Freunde und Nachbarn über das Thema Blackout zu informieren, sensibilisieren und zur privaten Vorsorge anzuregen. Denn was bringt es, wenn ich vorbereitet bin, aber zu viele Leute an meiner Türe klopfen und um ein Packerl Nudeln, ein paar Flaschen Wasser oder Rollen Klopapier bitten. Dann sind meine Vorräte in Null-Komma-Nix weg. Man weiß leider nicht, wie lange der Stromausfall dauern wird und ab wann danach normales Einkaufen wieder möglich ist. Aber ich habe hier nicht nur mich und meinen Mann sondern auch drei kleine Kinder zu versorgen. Also hab ich einen Vortrag zum Thema erstellt und einen Flyer.

Dann dachte ich, es wäre gut zu wissen, wie wir hier in Hohenpeißenberg aufgestellt sind, und habe Vertreter der Kritischen Infrastruktur befragt. Kläranlage, Wasserwerk, Landwirte, Ärzte, Apotheke, Feuerwehr und Gemeinde. Dabei kam heraus, dass die Gefahr eines langandauernden, großflächigen Stromausfalls entweder nicht bekannt ist, nicht als Bedrohung bzw. realistisch angenommen wird und mein Heimatort in der Summe schlicht zu wenig auf ein solches Szenario vorbereitet ist. Und da ich hier lebe, war und ist es mir ein Anliegen, meine Gemeinde bestmöglich zu unterstützen. Darum beschloss ich, mich tiefer in die Materie einzuarbeiten und Vorträge sowie Arbeitsvorlagen für Gemeinden und Feuerwehren zu erstellen, außerdem einen Basis-Check für das Personal der Kritischen Infrastruktur (denn was hilft es z.B. einem Krankenhaus, wenn es zwar über längere Zeit die Notstromversorgung aufrechterhalten kann, aber nach 3 Tagen nur noch 1/3 des Personals zur Arbeit kommt, weil es selbst privat nicht vorgesorgt hat, Kinder oder pflegebedürftige Angehörige versorgt werden müssen oder schlichtweg der Tank vom Auto leer ist).

Mein Ziel ist es ganz einfach, meine Heimat zu informieren, zu sensibilisieren und so weit es in meiner Macht liegt, bei der detaillierten Vorbereitung zu unterstützen. Damit ist die Bevölkerung im Landkreis Weilheim-Schongau, die Gemeinden, die Feuerwehren und die gesamte kritische Infrastruktur (Krankenhäuser, Ärzte, Pflegedienste, Altenheime, Wasserwerke, Kläranlagen, Rettungsdienste, usw...) gemeint. Ich möchte meine Heimat vor den schlimmsten Folgen eines unvorbereiteten Blackouts bewahren und darum kämpfen, dass möglichst viele Menschen und Gemeinden individuell in ihrem Rahmen vorsorgen. Keiner kann vorhersagen, wann der Ernstfall eintreten wird, aber es kann bereits jederzeit passieren... wenn wir uns jetzt nicht darum kümmern, könnte es übermorgen schon zu spät sein.

Es ist mir ein Anliegen, dass Sie wissen, dass ich persönlich Krisen- und Katastrophenvorsorge absolut UNPOLITISCH sehe, da ich der Meinung bin, dass dies uns ALLE angeht - ganz unabhängig von politischer, religiöser und sonstiger Anschauung. Außerdem - nein - ich bin auch kein Prepper, sondern nur eine Naturwissenschaftlerin und 3fach Mama, die nach den Vorgaben des BBK Krisenvorsorge betreibt und so auch weitergibt.

Persönliches wort

Lieber Leser, liebe Leserin!

Sie liegen mir am Herzen. Sie ganz persönlich, ihre Familie, Ihre Freunde und ihre Nachbarschaft. Meine Heimat liegt mir am Herzen. Und mein Heimatort Hohenpeißenberg und alle HohenpeißenbergerInnen ganz besonders. Ihr alle seid mir wichtig und ich möchte wirklich nicht, dass euch etwas passiert oder es euch nicht gut geht. Und das ist der Grund, warum ich so viel Zeit, Energie, Mühe und Arbeit in dieses Thema stecke.

Ich wünsche mir, dass wir alle zusammen rechtzeitig Vorsorge treffen, um möglichst unbeschadet einen Blackout - wann auch immer er kommen mag - zu überstehen. Gemeinsam. Mir ist klar, dass es einen Teil geben wird, der schon mal grundsätzlich "dagegen" ist. Ist in Ordnung, jeder darf und soll seine eigene Meinung haben. Meine optimistische Traumvorstellung ist, dass mindestens 60% der Bevölkerung in meinem Landkreis individuell Vorsorge trifft. Meine Hoffnung ist, dass 80% der Mitarbeiter aus den kritischen Infrastrukturen vorsorgen, denn euch brauchen wir dann am allermeisten!

Ich werde tun, was ich kann, um euch zu informieren, zu sensibilisieren und zu unterstützen, aber ich brauche eure Hilfe. Redet miteinander darüber - immer mal wieder. Tragt die Infos weiter, sorgt selbst dafür, dass eure Familie, eure Nachbarn und eure Freunde ebenfalls vorsorgen. Es kostet nicht viel, aber es wird die Situation für uns alle im Ernstfall ungemein entspannen. Und ab heute und der nächsten Zeit verspreche ich, dass zumindest keiner in unserem Landkreis mehr sagen kann - " I hob ja goar ned gwusst, dass sowas bassiern ko"  ;-)

Ihr wisst es jetzt, ein Blackout kann und wird sehr wahrscheinlich irgendwann passieren. Was Ihr selbst mit der Information jetzt anstellen wollt, ob und in welchem Maß ihr vorsorgen wollt - ist eure ganz eigene Entscheidung.

Ich freu mich über jede Nachricht, dass ihr vorgesorgt habt.
Schickt mir eine Mail, wenn euer Haushalt "Blackout-fest" ist.
Schickt mir gern ein vorher-nachher-Foto eurer Speisekammer ;-)

Ich wünsche euch von Herzen alles Gute. Danke, dass Ihr euch die Homepage angeschaut und euch erkundigt habt. Bei Fragen oder Anregungen meldet euch einfach unter Kontakt bei mir.

Eure Sandra

unterstützung

Da ich selbst ehrenamtlich in vielen Bereichen (Unterstützung KRITIS Landkreis, Pilotprojekt Hohenpeißenberg, Arbeitsvorlagen) und nicht Vollzeit an der Sache arbeite, freue ich mich wirklich sehr über Unterstützung jeglicher Art.

Sobald es richtig losgeht, kann ich Hilfe gebrauchen... 

  • Wollen Sie selbst Ihren Ort im Landkreis ehrenamtlich unterstützen? Oder Ihre Feuerwehr? 
  • Haben Sie Zeit und können mir bei Vorträgen helfen oder Flyer falten? 
  • Möchten Sie gern an Ihrer Schule einen Blackout-Tag abhalten? 
  • Oder möchten Sie in Form einer kleinen Spende helfen, damit Flyer und Arbeitsvorlagen für die Kritischen Infrastruktur gedruckt werden können und diese Homepage auch nach 2 Jahren weiter existieren kann?
  • Ich freue mich auch über andere Ideen, melden Sie sich einfach bei mir!


Die wichtigste Unterstützung besteht jedoch darin, selbst vorzusorgen und mit möglichst vielen Freunden, Nachbarn, Familie und Bekannten darüber zu sprechen! Fragt in euren Gemeinden nach, wie es mit der Wasserversorgung bei einem längeren Stromausfall aussieht. Beim Klärwerk, ob auch beim Blackout die Abwasserversorgung weiterhin reibungslos funktioniert und bei den Feuerwehren und Gemeinden, ob das Thema bereits angegangen wird und es schon Notfallpläne gibt. Fragt in eurer Schule nach und in der Arbeit.
Je mehr Menschen sich damit auseinandersetzen und vorsorgen, desto besser kommt unser aller Landkreis Weilheim-Schongau durch so ein Szenario. Und ehrlich gesagt, auch durch viele andere mögliche Katastrophen...
Also: packen wir es an!

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