bürgermeisterdienstbesprechung fürstenfeldbruck

 14.9.22

Letzte Woche, am Mittwoch den 14.9. durfte ich auf der Bürgermeisterdienstbesprechung im Landkreis #Fürstenfeldbruck die Gemeinden zum Thema #Blackout sensibilisieren. Dass Krisenvorsorge nicht immer ernst und langweilig sein muss, sieht man am Foto.
Heiß diskutiert wurden im Nachgang die Themen Kommunikation, Sicherheit und Finanzen. Gerade der finanziell schwächeren Bevölkerung fällt es schwer, für die empfohlene Krisenvorsorge zu sorgen. Da sollten sich Zuständige aus Gemeinde- und Kreisverwaltungen überlegen, wie diese im Katastrophenfall unterstützt werden können.

#krisenfit 

Interview mit Herbert saurugg und mir

für zwei österreichische Fachmagazine im Gesundheitsbereich zum Thema Folgen und Krisenvorsorge bezüglich Blackout in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Pflegedienste

schritt für schritt krisenfit online

05.08.2022:

"Schritt für Schritt - krisenfit" - Homepage ist ab sofort online!
Unsere Informations-Kampagne "Schritt für Schritt - krisenfit" unterstützt sowohl die Bevölkerung als auch Unternehmen und Kritische Infrastrukturen in ihrem Bestreben, gegenüber möglichen Krisenszenarien resilienter zu werden und regt zur Krisenvorsorge an. Dabei möchten wir auf lockere Art und Weise informieren, sensibilisieren und Hilfestellung sowie Tipps geben, wie man Schritt für Schritt krisenfit werden kann. 
Nützliche Informationen, News, Arbeitspapiere zum Download und Kontakte zu Organisationen und Behörden - all dies und noch mehr stellen wir zur Krisenvorsorge auf unserer neuen Homepage für Sie zur Verfügung. 

 

Immer mehr Wetterextreme, erhöhte Gefahr von Cyberattacken und Unsicherheit, was die Gasversorgung angeht... uns allen ist klar, dass wir langsam wieder resilienter gegenüber möglichen Krisen werden sollten. Werden auch Sie "Schritt für Schritt krisenfit" 

Folgende Checkliste und Broschüre sind bereits online zum Herunterladen verfügbar:

- Persönliche Basis-Checkliste für Ihre Krisenfitness

- Basis-Wissen Blackout

Beides in Printversion, also bitte doppelseitig über die kurze Seite ausdrucken.

Aufgrund der vielen Nachfragen werden nächste Woche auch die Krisenfit Arbeitsvorlagen für Pflegeheime und Ambulante Pflegedienste (langandauernder Stromausfall) online gestellt werden.

Legen Sie los, und werden auch Sie Schritt für Schritt krisenfit!

#krisenfit #blackout #cybersicherheit #schrittfürschrittkrisenfit #bvsw #gfkv

grundschule hohenpeißenberg

25.07.2022:

Vor einer Woche am Montag haben wir geschafft, den Projekttag #Stromausfall und #Notfallvorsorge auch in der dritten Klasse der Gundschule Hohenpeißenberg zu halten. Sowohl Kinder als auch die Lehrerin haben toll mitgemacht und viel gelernt.
Das besondere war, dass einer meiner Söhne in diese Klasse geht, der war natürlich mega stolz und konnte auch schon viel zum Thema Stromausfall, Folgen und Vorsorge erzählen und durfte Stirnlampen und Co seinen Klassenkameraden zeigen.

#krisenfit #blackout #grundschule

bundeswehr workshop resilienz

30.07.2022:

Schön war's wieder letzten Samstag beim Workshop zum Thema Persönliche #Resilienz des Regionalstab Süd der #Bundeswehr. Auch ich konnte einiges mitnehmen daraus, abgesehen davon, dass das walk and talk zur Alm wieder mit traumhaften Ausblick und interessanten Gesprächen belohnt wurde.

#krisenfit #blackout #schrittfürschrittkrisenfit #bundeswehr 

landkreis weilheim - schongau

28.07.2022:

Letzten Donnerstag waren alle Bürgermeister und Ordnungsämter, 1. Kommandantinnen und Kommandanten der Feuerwehren und weitere Blaulichtorganisationen des Landkreises WM-SOG zum Infoabend mit Workshop eingeladen. Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich über das Risiko Blackout und Vorsorgemaßnahmen auf persönlicher Ebene (Notfallvorrat, Organisation) und Gemeindeebene. Leider waren nur wenige Bürgermeister anwesend, dafür umso mehr aus den Blaulichtorganisationen.

#krisenfit #blackout #weilheim #Feuerwehr

schritt für schritt krisenfit unternehmen

21.07.2022:

Am gestrigen Donnerstag, den 21.7. fand die kostenlose Auftaktveranstaltung für Unternehmen zur Informationskampagne "Schritt für Schritt krisenfit" des Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI) e.V. und des Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft BVSW e. V. in den Räumlichkeiten des BVSW in München statt.

Mit dieser Kampagne möchten wir sowohl die Bevölkerung als auch Unternehmen und KRITIS darin unterstützten, gegenüber möglichen Krisenszenarien resilienter zu werden.
Sie soll dazu dienen, auf allen Ebenen zur Krisenvorsorge anzuregen,
über Risiken und Vorsorge zu informieren und wir wollen konkrete Hilfestellung sowie Tipps geben, um „Schritt für Schritt - krisenfit“ zu werden.

Gestern durften sich die Vertreter der Unternehmen nach einer kurzen Einführung in die zwei Verbände durch Caroline Eder und Jani Nakos über die neue Informationskampagne informieren.

Danach war es eine besondere Ehre, dass der Krisenstabsleiter und Oberbranddirektor der Stadt München, Wolfgang Schäuble, uns Einblicke in seine alltägliche Arbeit gewährt hat und seine persönliche Einschätzung zu kommenden Risiken und Krisen mit uns teilte.

Im Anschluss daran folgte ein Kurzvortrag zum Thema Krisenfitness für Unternehmen am Beispiel eines langandauernden, überregionalen Stromausfalls.

Vielen herzlichen Dank an Caroline Eder und Christian Roth für die Organisation der Veranstaltung und die feine Verpflegung, es war ein toller und interessanter Nachmittag, schön, dass ich Teil davon sein durfte.

Ich freue mich schon sehr darauf, wenn wir Ende kommender Woche unsere gemeinsame Homepage online stellen werden.

#BSKI #BVSW #krisenfit #schrittfürschrittkrisenfit

akte spezial blackout mit marc elsberg

21.07.2022:

HEUTE ABEND um 22.20 Uhr auf Sat1:
Akte Spezial BLACKOUT

mit Marc Elsberg, Chiara Roth und mir

Der Dreh hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass viele Menschen dadurch zur persönlichen Krisenvorsorge angeregt werden und Schritt für Schritt krisenfit werden - OHNE zu Hamstern, dazu besteht kein Grund.

Die Sendung kann auch nachher noch in der Mediathek von Sat1 angeschaut werden.
Akte spezial vom 21.7.


#krisenfit #stromausfall #krisenvorsorge 

Landkreis starnberg

19.07.2022:
 

Heute Vormittag kamen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, weitere Vertreter der Gemeinden und Städte, Wasserwerkszuständige sowie die Kreisbrandinspektion des Landkreises #Starnberg zusammen, um sich bei einem Fachvortrag mit Workshop über das Risiko eines langandauernden, überregionalen Stromausfalls (#blackout) zu informieren und um gemeinsam in das Thema #Resilienz und #krisenvorsorge einzusteigen.

Als wichtigste erste Schritte wurde die Sensibilisierung der Bevölkerung und deren Anregung zur Notfallvorsorge gesehen, die Erhaltung der #Wasserversorgung sowie #Abwasserentsorgung, Rückfallebenen für die Kommunikation sowie die Aufstellung von Arbeitsgruppen um Schritt für Schritt #krisenfit zu werden sowie die Einrichtung von administrativen #Krisenstäben in den Gemeindeverwaltungen.

Vielen Dank an die Gemeinde Tutzing, die diesen Vormittag für die Gemeinden und Städte im Landkreis Starnberg ermöglicht hat.

Landkreis Landsberg am lech

18.07.2022:
 

 Gestern Nachmittag wurden ausgehend vom #katastrophenschutz des Landratsamtes #Landsberg am Lech die Gemeinden des Landkreises eingeladen zu einer Informationsveranstaltung mit Workshop zum Thema #Krisenvorsorge am Beispiel eines der worst-case Szenarien, eines #Blackouts.

Es kamen ca 70 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Vertretungen, Zuständige der Ordnungsämter und Vertreter der Kreisbrandinspektion, um sich über Definition, Risiko, mögliche Ursachen und Folgen zu informieren.

Im vertieften Teil des Vortrags ging es um die Aufgaben und Herausforderungen für Gemeinden und Städte, wenn sowohl Stromversorgung, Kommunikation, und die Versorgung mit Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten zusammenbricht und es sich um ein großflächiges Ereignis handelt. Das wichtigste ist, im Vorfeld #krisenfit zu werden und eine gewisse #resilienz gegenüber unvorhergesehenen Krisen und Katastrophen zu entwickeln.

Wie dies sowohl privat, organisatorisch als auch auf Gemeinden- und Kreisebene angepackt werden kann, wurde ausführlich dargestellt und dann im anschließenden Workshop sowohl der aktuelle Stand, als auch die größten Herausforderungen und nächste Schritte gemeinsam erarbeitet.

Wenn für einen Blackout vorgesorgt ist, können viele kleinere Krisen wie regionale Stromausfälle, Extremwetterereignisse, Ausfall von Kommunikationsnetzen oder der Wasserversorgung sowie Lieferkettenunterbrechungen leichter bewältigt werden.

Herzlichen Dank an den Landrat Thomas Eichinger und das Team der Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung, welchen das Thema Krisenvorsorge sehr am Herzen liegt. 

AWA-Ammersee

14.07.2022:
 

Gestern war ich in Herrsching bei den AWA-Ammersee Wasser- und Abwasserbetrieben eingeladen zu einem kurzen Impulsvortrag für Vertreter der AWA und den Bürgermeister und ersten Kommandanten der Feuerwehr.

Außerdem stellte die AWA ihr wirklich sehr gutes Konzept zur Stromausfall-Vorsorge vor, welches rege von den Teilnehmern diskutiert wurde und nur wenige Punkte zur Optimierung nötig sind, welche bereits angegangen und bald umgesetzt werden.

Bei Stromausfall werden keinerlei ungeklärte Abwasser in den östlichen Teil des Ammersees fließen, durch eine hervorragende organisatorische Vorbereitung und auch die Bevölkerung kann weiter mit Wasser versorgt werden, sofern von höheren Ebenen für ausreichend Treibstoff (nach gewisser Zeit) gesorgt werden kann.

Man merkt wieder einmal, wenn an entsprechenden Stellen die richtigen Menschen sitzen und in Rekordzeit ein solches Konzept für so einen großen Betrieb auf die Beine gestellt und nahezu schon umgesetzt wurde.

Vielen Dank für die Einladung an Maximilian Bleimaier und Christoph Wilhelm, ich freue mich schon darauf, Sie beide nächste Woche in Tutzing für einen ausführlichen Vortrag mit Workshop wiederzusehen. Ihr Engagement in der Krisenvorsorge ist vorbildlich, ich war wirklich beeindruckt!

#blackout #krisenfit #schrittfürschrittkrisenfit #herrsching #wasserversorung #abwasserentsorgung #krisenvorsorge

Katastrophenschutz OL-ÖEL

07.07.2022:
 

Nach dem Infoabend für das BRK hatte ich das Glück, dass die Katastrophenschutz UG-ÖEL Gruppe gerade Übung hatte und ich mir mal die Einsatzfahrzeuge anschauen durfte, vielen herzlichen Dank, das war echt total interessant!

rettungsdienste landkreis wm-sog

07.07.2022:
 

Letzten Donnerstag kamen 32 Führungskräfte des Bayrischen Roten Kreuzes und der Johanniter aus dem Landkreis Weilheim-Schongau im Sitzungssaal des Landratsamtes zusammen, um sich über das Risiko eines Blackouts, die Folgen sowie im Speziellen die Herausforderungen für Rettungsdienste zu informieren.

Die für mich bisher höchste Quote an Teilnehmerinnen und Teilnehmern, welche bereits für 14 Tage einen Notfallvorrat an Wasser, Lebensmitteln und persönlichen Medikamenten haben, lag bei etwa 40 %. Man merkt, dass sich bereits vorab schon mit dem Thema befasst wurde beim BRK. Normalerweise liegt die Quote leider - wie im deutschen Durchschnitt - nur bei 10-20 % bei den Veranstaltungen.

Und die bisher engagierteste Truppe beim Kurz-Workshop, sie waren so motiviert und bei der Sache, dass wir um eine halbe Stunde überzogen haben, da so viele Punkte gesammelt und diskutiert wurden bezüglich des aktuellen Standes, den Herausforderungen und den nächsten Schritten.

Die größten Herausforderungen werden nun die Treibstoffversorgung, Kommunikation, Überlegungen zu wichtigen Vernetzungen zu z.b. ambulanten Pflegediensten, die Motivierung der Mitarbeiter (auch über Tag 5 hinaus) und die Versorgung sein und zu wichtigen nächsten Schritte gehört z.B. ein Notfallplan für das Szenario Blackout, Ansprechen des Themas bei Teamsitzungen, Vorräte und Schlafmöglichkeiten bereitzustellen und sich Gedanken zur Alarmierung zu machen. Man merkt, es geht vorwärts im Landkreis.

#blackout #schrittfürschrittkrisenfit #krisenfit.info #krisenvorsorge #BRK #weilheim #katastrophenschutz



Wasserversorger landkreis wm-sog

23.06.2022:
 

 Gestern wurden im Landkreis Weilheim-Schongau alle Wasserversorger bezüglich eines Blackouts sensibilisiert mit Vortrag, Fach-Diskussion und Kurz-Workshop im Landratsamt.

Trotz der warmen Temperaturen folgte der Großteil der vom Katastrophenschutz des Landratsamtes Weilheim geladenen Wasserwerks-Zuständigen der Einladung und zeigte sich interessiert und beim Workshop sehr engagiert. So kommt man vom Zuhören ins Nachdenken und in die Umsetzung im eigenen Betrieb. Angesichts der aktuellen, sich zuspitzenden Lage hoffen wir, dass die nötigen Vorsorgemaßnahmen zügig umgesetzt werden.

Mehr als die Hälfte der 32 Teilnehmenden gaben an, bereits eine Notstromversorgung für die Wasserversorgung zu haben, davon wird auch ca die Hälfte unter Vollast regelmäßig getestet. Das ist noch ausbaufähig.

Eine große Herausforderung sahen der Großteil der Teilnehmer beim Workshop in der Treibstoffverfügbarkeit, viele haben keine oder nur kleine Treibstofftanks, die aufgrund der hohen Preise auch nicht überall voll gefüllt sind. Wenn dann keine Nachlieferungen erfolgen, fällt die Trink- und Leitungswasserversorgung schnell aus. Diese aber auch im Katastrophenfall weiterhin aufrecht zu erhalten, sollte eines der Hauptaugenmerke in den Gemeinden und Städten sein. Denn wenn diese ausfällt, gibt es nicht nur kein Wasser mehr zum Trinken oder für die Körperhygiene, sondern auch die Toilettenspülung fällt dann aus, was gerade in größeren Städten sehr schnell zum Problem wird und eine Seuchengefahr darstellt.

In einigen der Gemeinden ist die Wasserversorgung bei Stromausfall noch nicht gewährleistet, denn ob eingeplante Notstromaggregate von Feuerwehren oder THW dafür bei einem großflächigem Stromausfall verfügbar sein werden, darf bezweifelt werden. Es gilt: man hat nur das, was man auch selbst vorrätig hat im, Ernstfall. Es gibt bisher keine gesetzliche Vorschrift zur Notstromversorgung nur eine Empfehlung des DVGW.

Nur ca 10 % der Teilnehmer haben die vom BBK empfohlenen Vorräte an Wasser, Lebensmittel und Medikamenten für 10 bis 14 Tage zu Hause und dies ist eine der größten Herausforderungen, die sich durch alle kritischen Infrastrukturen zieht: die Personalproblematik. Denn wenn das (Schlüssel-) Personal nicht vorgesorgt hat (Notfallvorrat und organisatorische Vorbereitung), wird es recht bald nicht mehr zur Arbeit erscheinen, und auch dann kann voraussichtlich die Wasserversorgung nicht sicher aufrecht erhalten werden.

Die Veranstaltung kam gut an und wir haben viel positives Feedback erhalten, was uns sehr freut.

Weiter geht es nun in denn nächsten Wochen und Monaten mit den Leitern der Bayrischen Roten Kreuz Stellen im Landkreis, den Leitern der ambulanten Pflegedienste und den Leitern der Pflegeheime. Stück für Stück werden wir so informieren und bei der Krisenvorsorge unterstützen.

#blackout #schrittfürschrittkrisenfit #krisenfit.jetzt #notfallvorsorge #wasserversorgung #wasserwerk 


kick-off veranstaltung kempten

21.06.2022:
 

Ein paar Impressionen und Gedanken zur Blackout-Veranstaltung letzten Dienstag im Fürstensaal der Residenz Kempten für die Landkreise Kempten, Unterallgäu und Oberallgäu, organisiert von den Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr, mit Fachvortrag und Workshop.

Wir danken der Stadt Kempten recht herzlich für die organisatorische Unterstützung.

Die knapp 90 Teilnehmer bestehend aus Landrat, Oberbürgermeister, Katastrophenschutz der Ämter, Feuerwehren, THW, Polizei, Rettungsdienst, Kreisverbindungskommandos, Energieversorger, Wasserversorger etc. wurden an dem 3 stündigen Abend über das Risiko eines Blackouts informiert.

Wir haben uns mit der Definition, Wahrscheinlichkeit, der Vielfalt der möglichen Ursachen, den Folgen für jeden einzelnen für uns, der privaten Notfallvorsorge, organisatorischer Vorbereitung des Personals der KRITIS, sowie der Vorsorge in Kreisen, Städten und Gemeinden befasst.

Auf Nachfrage bezüglich einer Vorsorge in den Institutionen gingen viele Hände nach oben, das heißt viele befassen sich bereits mit der Thematik und stecken schon in den Vorbereitungen. Das ist wirklich klasse! Allerdings sehen die Teilnehmer*Innen auch einige Herausforderungen wie die Personalproblematik (durch zu geringe persönliche Krisenvorsorge), zu wenig Notstromaggregate und Treibstoff, die nach und nach ausfallenden Kommunikations- möglichkeiten und eine zu geringe Vernetzung der einzelnen Akteure untereinander. Auch die fehlenden Krisenstäbe in Gemeinden waren ein Thema.

Genau wie im Szenario sollte auch die Vorbereitung auf ein solches am besten gemeinsam erfolgen, dies hat auch Oberstleutnant Haas im Schlusswort noch einmal verdeutlicht.

Wir werden weiter unter Hochdruck daran arbeiten, die Landkreise und Gemeinden in Oberbayern und Schwaben zu sensibilisieren und bei der Krisenvorsorge durch Austausch und Dokumente zu unterstützen. Damit wir alle Schritt für Schritt krisenfit werden! 

#Blackout #krisenvorsorge #notfallvorsorge #schrittfürschrittkisenfit #krisenfit.jetzt 

interview radio oberland

31.05.2022:
 

Heute mein erstes Radio-Interview: eine wirklich nette und sympathische Dame von Radio Oberland hat mir sehr interessiert Fragen gestellt zum Thema Blackout, Vorsorge privat und in Gemeinden und meiner täglichen Arbeit. Der Beitrag wird voraussichtlich am Freitag ausgestrahlt.

Prima, dass das Thema eines langandauernden, überregionalen Stromausfalls und Krisenvorsorge auch im Radio in den Fokus rückt und so viele Menschen im Oberland sensibilisiert werden. Schön, dass ich Teil davon sein darf! Wenn nur ein paar der Zuhörer daraufhin für Notfallvorräte an Wasser, Lebensmitteln und persönlichen Medikamenten für 2 Wochen sorgen und sich mit dem Thema auseinandersetzen, hat es sich schon gelohnt!

#blackout #krisenvorsorge #schrittfürschrittkrisenfit #krisenfit.info #radio #oberland #notfallvorsorge


grundschule schongau

29.05.2022:
 

Heute war ich bei der Staufer Grundschule in Schongau in der ersten von fünf dritten Klassen eingeladen zum Projekttag Stromausfall und Krisenvorsorge. Das Projekt wird vom Medienzentrum des Landratsamtes unterstützt und von mir ehrenamtlich angeboten, für die Schulen in meinem Heimat-Landkreis.

Es ging um die Unterschiede zwischen normalem Stromausfall und Blackout, um mögliche Ursachen (viele davon haben die Kinder selbst erraten) und Folgen. Die Kinder durften dann im Klassenzimmer rote Zettel an alles kleben, was ohne Strom nicht funktioniert.

Aha Erlebnis bei der Lehrerin: auch der elektronische Schlüssel zu den Eingangstüren wird dann nicht mehr gehen, dh keiner kommt mehr zur Schule rein, wenn nicht vorgesorgt. (Was wahrscheinlich aber auch nicht nötig sein wird, da dann kein Unterricht stattfinden wird.)

Heiß diskutiert auch das Thema Wasser und Abwasser, aber da konnte ich in Schongau beruhigen, da diesbezüglich bereits sehr gut vorgesorgt ist. Die schlauen Schüler hatten auch viele Ideen, wie vorgesorgt werden kann in den einzelnen Bereichen im eigenen Haushalt.

Gerade Kinder sind sehr offen in dem Bereich Krisenvorsorge und wir hoffen, auch in den Familien spielerisch das Thema anzustoßen dadurch. Am Ende haben alle noch die Broschüren von Max und Flocke vom BBK erhalten und die Notfallvorsorge Broschüre sowie einen Elternbrief.

Übermorgen werden die restlichen vier 3. Klassen in Schongau ihren Projekttag haben, worauf ich mich schon sehr freue!

#blackout #schrittfürschrittkrisenfit #krisenvorsorge #krisenfit.info #notfallvorsorge #grundschule #schongau


marc elsberg

26.5.22: Und was ich gestern den ganzen Tag so getrieben hab... dazu darf ich noch nicht zu viel verraten  aber es wird was Großes... bleibt gespannt, ich halte euch auf dem Laufenden und geb rechtzeitig Bescheid.


Feuerwehrkommandanten WM-SOG

24.05.2022:
 

Am Dienstag wurden alle Feuerwehrkommandanten und ihre Vertretungen in meinem Heimatlandkreis Weilheim-Schongau von mir über das Risiko eines Blackouts informiert und von der Kreisbrandinspektion zur Vorsorge aufgerufen.

Die Feuerwehrkommandanten werden Mitglieder von Arbeitsgruppen sein, die in den Gemeinden und Städten gebildet werden, um für einen langandauernden, überregionalen Stromausfall Vorbereitungen zu treffen. Dazu gehören ganz grob die Teilbereiche Kommunikation, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Notrufweiterleitung und Katastrophenschutz-Leuchttürme, die als Anlaufstellen für die Bevölkerung eingerichtet werden. Auch die Sensibilisierung der Bevölkerung und die Anregung zur persönlichen Notfallvorsorge (14 Tage Vorrat an Lebensmitteln, Wasser und persönlichen Medikamenten) wird ein Bestandteil sein.

In den Feuerwehren werden Notfallpläne für den Fall Blackout erstellt, eine Notstromversorgung eingerichtet (sofern noch nicht vorhanden), die Kameradinnen und Kameraden sensibilisiert und sonstige weitere Vorbereitungen getroffen.

Ich bin wirklich stolz, wie es hier im Landkreis voran geht und wie effektiv die Arbeitsgruppe Blackout des Katastrophenschutzes unseres Landratsamtes arbeitet. Es braucht ein paar gute Leute an den richtigen Stellen, dann kann wirklich viel erreicht werden, Hut ab vor unseren Katastrophenschutzbeauftragten und der Kreisbrandinspektion! Macht weiter so, ich bin stolz, mitarbeiten zu dürfen an dem Thema hier im Landkreis.

#blackout #notfallvorsorge #feuerwehr #krisenfit.info #schrittfürschrittkrisenfit #weilheim #katastrophenschutz


QuMiK-Fachtagung kliniken

23.05.2022:
 

Am Montag, den 23.5., war ich zu der QuMiK Fachtagung des Klinikverbundes Südwest in Markgröningen eingeladen, um die ca. 40 Teilnehmer aus den Kliniken im Hinblick Blackout zu sensibilisieren. Dabei ging es im zweiten Teil darum, wie im speziellen Kliniken sich bestmöglich auf einen Blackout vorbereiten können, und dass leider eine Notstromversorgung nicht ausreicht, um solch eine Lage zu bewältigen.

Ein Blackout unterscheidet sich vom "normalen", regionalen Stromausfall dadurch, dass von außen keine Hilfe möglich ist und es zu einem Zusammenbruch der Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff kommt. Dies betrifft auch die Kliniken.

Der Faktor Mensch ist auch nicht zu vernachlässigen, denn wenn die Mitabeiter nicht persönlich und organisatorisch vorgesorgt haben, werden sie in solch einem Fall nicht mehr lange zu Arbeit kommen können. Dies beginnt schon bei dem Weg zur Klinik, da die öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr fahren werden und das Auto nicht mehr getankt werden kann. Zuhause reichen die Lebensmittel vielleicht nur ein paar Tage und selbst wenn der Strom nach einigen Tagen wieder da ist, kann man noch nicht so schnell wieder einkaufen gehen, da die Kommunikation erst wiederhergestellt werden muss und danach erst die Produktion, Logistik und Verteilung mit Lebensmitteln wieder anlaufen wird. Außerdem haben wir in den Kliniken eine hohe Frauenquote, welche die Herausforderung mit geschlossenen Kinderbetreuungseinrichtungen haben wird oder pflegebedürftigen Angehörigen, die nicht mehr versorgt werden.

Auch im Bereich "Patienten" müssen viele Dinge beachtet und eingeplant werden, wie etwa die Entlassungen, Höchstaufnahmekapazitäten, Versorgungstriage, besorgte Angehörige die ihre Lieben in der Klinik nicht mehr erreichen und wie mit Verstorbenen umgegangen wird bei einem Blackout. Alle diese Prozesse sollten vorab im Hinblick auf Strom-, Kommunikations- und Versorgungsausfall unter die Lupe genommen werden.

Natürlich haben wir auch den Bereich Notstromversorgung angesprochen, adäquate Testung unter Last z.B. und dabei festgestellt, dass nur wenige der vertretenen Kliniken tatsächlich unter Last testen. Oft wurde die Notstromversorgung vor Jahren eingerichtet, enspricht aber nun nicht mehr der aktuellen Kapazität, da z.B. zugebaut wurde. Eine notstromversorgte Klinik wird auch schnell zu einer Lichtinsel, die Menschen auf der Suche nach Wärme, Licht, Informationen und Nahrung aufsuchen werden. Hier müssen Zutrittsbeschränkungen genauso angedacht werden, wie Absperrungen und eine Zusammenarbeit mit Stadt, Feuerwehren oder Katastrophenschutz, um eine Personenstromlenkung zu Katastrophenschutz-Leuchttürmen oder Feuerwehrgerätehäusern zu gewährleisten.

Auch organisatorisch gibt es vieles zu bedenken, wie den sofortigen Notbetrieb ab Bekanntwerden, einen sofortigen sparsamen Umgang mit Lebensmittel, Medikamenten, Verbrauchsmaterial etc.

Weitere Fragestellungen sind auch, wie lange die Wasserversorgung gesichert ist, ob die Abwasserentsorgung weiterhin funktioniert, ab wann kein Betrieb mehr möglich wäre und wie die Klinik dann sicher geschlossen werden könnte. Auch wie und ab wann eine Wiederaufnahme möglich wäre bzw. der Wechsel von Notbetrieb in den Normalbetrieb, und was dafür dann alles gegeben sein muss.

#blackout #notfallvorsorge #schrittfürschrittkrisenfit #klinik 


abwasserentsorgung schongau 

18.05.2022:
 

Gestern war dann das Klärwerk in Schongau dran, Danke an Herrn Frömmrich für die ausführliche Erklärung der einzelnen Schritte bei der Abwasserentsorgung und die Diskussion der Folgen eines Blackouts für diese.

Wenn ein Klärwerk nicht vorsorgt (gesetzlich in Bayern nicht vorgeschrieben), müssten relativ schnell ungeklärte Abwasser in die Flüsse entlassen werden, was eine Naturkatastrophe bedeuten würde. Außerdem kann es je nach Lage zu Rückstau kommen und zu einer Überflutung von vielen Kellern mit Abwasser. Des weiteren muss die sich ändernde Abwasserzusammensetzung beachtet werden, da ca. 30-50 % weniger Wasser durch die Leitungen fließen wird (mit kaltem Wasser wird weniger geduscht, keine Wasch- und Spülmaschine wird laufen).

Auch hier wurde in Schongau vorbildlich vorgesorgt mit Notstrom und entsprechend Treibstoff, wieder mit regelmäßiger Testung unter Last und einem Auge auf die Qualität des Treibstoffs (Stichwort Dieselpest). Einziger Faktor der nun noch beachtet werden muss ist der Mensch, also die Sensibilisierung und entsprechende Vorsorge der Mitarbeiter.

Zwei Gemeinden, die an das Klärwerk SOG angeschlossen sind, haben aber wohl für ihre Pumpen/ Hebeanlagen keine ausreichende Notstromversorgung. Dort wird es im Falle eines Blackouts recht schnell zu Problemen insbesondere mit Rückstau kommen.

#blackout #klärwerk #abwasserentsorgung #notfallvorsorge #krisenfit.jetzt #schrittfürschrittkrisenfit #schongau


Wasserversorgung schongau

17.05.2022:
Am Dienstag durfte ich mir die Wasserversorgung für die Stadt Schongau anschauen inkl. Hochbehälter und der Notstromversorgung. Herzlichen Dank an Herrn Frömmrich, den ehemaligen Leiter, der in seinen 20 Jahren für eine vorbildliche Notstromversorgung für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung gesorgt hat.

Da es keine Zwischenpumpen nach Schongau gibt aufgrund des Gefälles, ist die Wasserversorgung sichergestellt, solange genug Treibstoff für das NSA vorhanden ist. Die Pumpe für den Tiefbrunnen ist ebenfalls darüber versorgt. Und getestet wird einmal im Monat unter Vollast. Hut ab!

Wenn jetzt noch die Mitarbeiter entsprechend sensibilisiert werden und auch privat und organisatorisch entsprechend vorsorgen, und für Schlafplätze und Lebensmittelvorräte beim Hochbehälter gesorgt wird kann man es fast nicht besser machen. Im Gespräch kam der Gedanke, dass dann 24h Schichten am Hochbehälter nötig wären und dafür noch nicht vorgesorgt wurde. Zwei Feldbetten und Vorräte sind nicht teuer, in dem Fall aber wichtig für die Mitarbeiter.

#wasserversorgung #blackout #krisenfit.jetzt #schrittfürschrittkrisenfit #notfallvorsorge #schongau

Kurzvortrag blackout rotary landsberg

16.05.2022:
Vielen Dank an den Rotary Club Landsberg, welcher mich gebeten hat, am Montag den 16.5. einen Kurzvortrag zum Thema Blackout zu halten. Eine Herausforderung, die Komplexität des Themas mit Definition, Ursachen, Risiko, Folgen und Vorsorge in nur 20 Minuten zu packen. Aber ich denke es ist ganz gut gelungen um einen Denkanstoß zu geben und ein Risikobewusstsein zu wecken, denn die Diskussionen danach an den Tischen waren sehr intensiv.

Insbesondere der Zusammenhang mit der Wasserversorgung war doch für einige neu. Bei einem langandauernden, überregionalen Stromausfall kann es sofort oder zeitversetzt (je nach Vorsorge der Wasserwerke) zum Ausfall der Wasserversorgung kommen. Und dies bedeutet, kein Trink- und Leitungswasser mehr, keine Körperhygiene, keine Geschirr waschen und vor allem: kein Toilettengang.

Auch eine Erkenntniss der Teilnehmer: solch eine Lage kann nur gemeinsam bewältigt werden und deshalb ist auch eine gemeinsame Vorsorge in Familie, Nachbarschaft und Freundeskreis und eine breite Sensibilisierung auf das Risiko Blackout wichtig. Nur wenn möglichst viele Menschen für einen Notfallvorrat an Wasser, Lebensmittel und den nötigsten (vor allem persönlichen) Medikamenten gesorgt haben, kann ein Blackout so gut eben möglich überstanden werden.

#blackout #rotary #krisenfit.jetzt #schrittfürschrittkrisenfit #stromausfall #notfallvorsorge

ja was ist da denn drin?

Genau... Unterlagen zur persönlichen #krisenvorsorge und Tipps zum Verhalten für einen #blackout. Ein wichtiger Schritt der Gemeinde und zum passenden Zeitpunkt, nachdem das Thema nun auch ganz aktuell in den Medien ist.

Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden neuen Tag. Sie bringt uns dazu, Herausforderung als Chance zu verstehen und neue Ziele zu erreichen.

kicK-off abend fürstenfeldbruck 

02.05.2022:
Hier ein paar Impressionen des zweiten Kick-Off Veranstaltungsabends am 2.5. zum Thema Blackout Vorsorge, diesmal im großen Sitzungssaales des Landratsamts Fürstenfeldbruck für LK Fürstenfeldbruck, Dachau, Landsberg am Lech und Starnberg. 

Teilnehmer waren Kat-Schutz Zuständige der Kreise, Kreisbrandinspektionen, THW, Polizei, Rettungsdienste und KVKs der Bundeswehr. Nach einem allgemeinen Überblick zu Definition, Risiko, Ursachen und Folgen ging es nach einer kurzen Pause tiefer in den Bereich der Krisenvorsorge, sowohl persönliche als auch Herausforderungen für Gemeinden und Kreise.

Im Anschluss durften die Teilnehmer in Gruppen im Rahmen eines Kurz-Workshops den Sachstand der eigenen Organisation/Einrichtung, nächste Schritte, Herausforderungen und Erkenntnisse herausarbeiten und vorstellen. Denn es ist wichtig, vom Zuhören dann in die Reflektion und ins Handeln zu kommen. 

In den Pausen war genug Zeit für eine Vernetzung, was bei der Vorbeitung auf solch ein Szenario sehr wünschenswert ist. Eine solche Lage wird nur gemeinsam bewältigt werden können und so sollte auch die Vorsorge aussehen, damit nicht jeder wieder von vorne anfangen muss und ein miteinander stärkt auch die Motivation.

Am Schluss wurden noch Arbeitsvorlagen für Gemeinden, KRITIS, Feuerwehr, Pflegedienste und Pflegeheime überreicht, die den Start in die Blackout-Vorsorge erleichtern sollen und Schritt für Schritt individuell angepasst abgearbeitet werden können, nach Wichtigkeit.

Meines Erachtens ein gelungener und sehr wichtiger Abend und ich hoffe alle Teilnehmer sind sensibilisiert und auch motiviert nach Hause gegangen.

ICu unterschleißheim - vortrag blackout mit fokus unternehmen

28.05.2022:
Was ein Blackout für ein Unternehmen bedeutet, wie man im Unternehmen und auch persönlich vorsorgen kann, das erfuhren die Teilnehmen in Unterschleißheim heute abend.
Ein bunt gemischtes Publikum aus den unterschiedlichsten Bereichen der Wirtschaft wurde für das Thema sensibilisiert und im Austausch in der Pause und am Ende konnten auch noch tiefer gehende Fragen gestellt und sich ausgetauscht werden.

Austausch mit brk wm-sog

28.05.2022:
Eben Termin beim Bayrischen Roten Kreuz Kreisverband Weilheim-Schongau mit der Leitung des Rettungsdienstes um die Krisenvorsorge für einen großflächigen Stromausfall zu besprechen. Vorbildlich, dass sich das BRK mit der doch komplexen Thematik befasst und eine bestmögliche Vorbereitung anstrebt. 

Wichtige Punkte waren z.B. die Personalproblematik, denn wenn die eigenen Leute nicht vorgesorgt haben, kommt nach 2 Tagen nur noch die Hälfte zum Dienst. Lösung: Infotermin mit Workshop für die Dienststellen-Leitungen im Landkreis mit Flyerausgabe.

Weiteres großes Problem ist die Treibstoffversorgung. Bei einem Bedarf von ca. 1000L pro Tag nicht so einfach. Der Zuständige vom Katastrophenschutz war mit dabei und an der Treibstofflogistik wird bereits gearbeitet 

Kommunikation und Alarmierung waren weitere Themen, auch die Versorgung des Personals mit Lebensmitteln und Getränken, Kinderbetreuung und Notfalldienstpläne. Im Bereich Heimbeatmung und Patientem mit lebensnotwendiger Stromversorgung (PEG-Sonden, Spritzenpumpen, Heimdialyse) zu Hause müssen auch Lösungen gefunden werden, dazu werden wir im Sommer/Herbst einen Workshop mit den Leitern von ambulanten Pflegediensten und auch Pflegeheimen anbieten, zusammen mit dem BRK. Also, es geht weiter vorwärts bei uns im Landkreis, auf allen Ebenen. Prima.

treffen mit herbert saurugg am 30.4.2022

Danke @herbertsaurugg für den netten Austausch abseits des ganzen offiziellen Rummels, es war schön dich auch endlich persönlich und nicht nur per online-Konferenz zu sehen und sprechen. Wer ihn nicht kennt, Herbert Saurugg ist der internationale Experte im Bereich Blackout.

kick-off abend aichach

27.04.2022:
Gestern war in Aichach die erste Blackout Kick-off Veranstaltung im großen Sitzungssaal im Landratsamt. Teilnehmer waren aus den KVKs der Bundeswehr, Feuerwehr und Katastrophenschutz Zuständige aus dem Landkreis Aichach-Friedberg sowie der Stadt Augsburg und der Landrat.

Es war die erste von 10 Veranstaltungen, zu denen die Bundeswehr mich als Referentin engagiert hat. Geplant ist, diesen Informationsabend in 37 Landkreisen in Bayern durchzuführen, zur Sensibilisierung bezüglich des Risikos eines Blackouts.

Die Kreise erhalten dabei wertvolles Infomaterial und Arbeitsvorlagen für Gemeinden, Städte, Feuerwehren, Personal der KRITIS, Pflegeheime und Ambulante Pflegedienste. Ein Blackout kann nur gemeinsam bewältigt werden, und so sollte auch die Vorbereitung stattfinden.

Der Landkreis Aichach-Friedberg arbeitet bereits seit längerem an dem Thema mit sehr kompetenten Frauen und Männern und ist damit ein Vorbild für viele andere Kreise.

Online vortrag für ffw annerod

25.05.2022:
Heute war es so weit, der Online Vortrag "Blackout - Fakten, Folgen, Vorsorge", organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr Annerod, hat stattgefunden und wurde gut angenommen. Über 70 Parteien waren online und die Feuerwehrmitglieder Annerod haben den Vortrag im Feuerwehrhaus auf Leinwand verfolgt. Insgesamt hatten wir 130 Teilnehmer, klasse.

Dabei war auch ein Vertreter des regionalen Energieversorgers, die das Thema Blackout-Vorsorge schon länger auf dem Schirm haben und die Gemeinden in ihrem Gebiet zu sensibilisieren versuchen. Eine ganz klare Aussage war: "Wir können nicht alle Gemeinden mit Notstromaggregaten z.B. für die Wasserversorgung ausstatten, darum müssen sich die Gemeinden selbst kümmern. Viele Amtsträger sind sich ihrer Verantwortung leider nur ungenügend bewusst, was die Krisenvorsorge angeht." 

Das kann ich nur bestätigen. Zum Glück findet in vielen Landkreisen u. Gemeinden bereits ein Umdenken statt. 

Wichtig ist auch die persönliche Vorsorge jedes einzelnen Bürgers. Denn bei einem Blackout, der derzeit zu den größten Risiken für unser Land zählt und als "wahrscheinlich" innerhalb der nächsten Jahre gilt, wird es zu einem Versorgungsausfall kommen.

Derzeit hätten nur 1/3 der Bevölkerung Lebensmittel für über eine Woche daheim. Das sollten wir ausbauen. "Schritt für Schritt - krisenfit" ein jeder von uns. Einfach mit einem Basisvorrat starten und dann peu a peu ausbauen.

Ein großes Lob kam vom Zuständigen des Energieversorgers für die FF Annerod, dass sie nicht nur ihre eigenen Leute mit diesem Abend sensibilisiert, sondern auch die Bevölkerung daran teilhaben ließ. Ich finde das auch sehr vorbildlich und hoffe, dass viele die Vorsorge umsetzen. 

krisenkommunikation

30.03.2022:
Krisenkommunikation ist allgemein schon ein interessantes Thema, wenn es dann um die Kommunikation bei einem langandauernden, überregionalen Stromausfall geht, wird es richtig spannend.

Darum ging es gestern bei meinem Vortrag beim Webseminar "Optimierte Krisenkommunikation 2.0" und ich hoffe ich konnte den Teilnehmern, die überwiegend aus Feuerwehr und Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung kamen, gute Einblicke geben, was für Möglichkeiten mitunter bestehen und zum Nachdenken anregen, mit wem die Kommunikation unbedingt auch im Schwarzfall erhalten bleiben sollte.

Um alle Teilnehmer erst einmal auf gleichen Stand zu bringen, wurden Sie über die Definition, Ursachen, Risiko und Folgen eines Blackouts informiert. 

Dann vertieften wir das Thema Kommunikation im Schwarzfall:

Es ging um die Kommunikation intern, also Gemeinde- Stadtverwaltung oder Krisenstab mit Feuerwehr, Bauhof und Leitung Kat-L, es ging um die Alarmierung bei Stromausfall, was ist noch möglich - was nicht, wäre eine Selbstalarmierung nach einer gewissen Zeit sinnvoll? 

Sollte der Bevölkerung die Möglichkeit gegeben werden, untereinander auch ohne Telefon, Handy und Internet zu kommunizieren? Unbedingt! 

Wie kann die Kommunikation von Stadt/Gemeinde mit der Bevölkerung erfolgen, wie wird die Bevölkerung informiert? Ganz wichtiges Thema, welches mitunter die Sicherheit und Ordnung vor Ort ganz maßgeblich erhöhen kann. Wie und was kommunizieren wir, haben wir vielleicht schon Infoblätter für diesen Fall erstellt? Haben wir Karten mit Notbrunnen, Quellen, Brauchwasser eingezeichnet vorausgedruckt, falls doch die Wasserversorgung irgendwann ausfallen sollte?

Wie kommunizieren wir mit extern, wenn es über weitere Strecken geht? Mit der ILS, mit der Kreisebene, mit Polizei, mit der Abfallentsorgung? Wäre vielleicht ein Notkommunikationsplan sinnvoll, der dann auch regelmäßig geübt wird? Was sind Rückfallebenen wenn der BOS-Digitalfunk nicht mehr funktioniert?

Mit diesen Fragen sollten sich Gemeinden und Städte befassen und ganz auf sich zugeschnittene Lösungen finden. Warum z.B. nicht den alten Analogfunk nutzen, wenn die Strukturen noch gegeben sind? Haben wir Funkamateure vor Ort? ...die vielleicht sehr gerne eingebunden werden möchten und die auch meiner Meinung nach wirklich weit weg von "Amateur" und eher hin zum "Profi" eingeordnet werden sollten.

Also Sie sehen, spannendes Thema... was nicht wirklich vollumfänglich in 25 Minuten behandelt werden kann, aber im Ansatz und einen Einblick konnte ich hoffentlich geben.

Kläranlagen und Kanalbetreiber

23.03.2022:
Gestern war endlich nach langer Zeit wieder ein Infovortrag in Präsenz möglich und es war wirklich schön, den Zuhörern wieder gegenüber zu stehen, diskutieren und sich austauschen zu können.

Das Wasserwirtschaftsamt Weilheim hatte mich gebeten, bei einer "Nachbarschaftsveranstaltung" von Kläranlagen- und Kanalbetreibern des Landkreises Garmisch-Patenkirchen, welche alle paar Monate zum gegenseitigen Austausch dient, das Thema "Blackout" - langandauernder, überregionaler Stromausfall an den Mann zu bringen.

Der einstündige Vortrag "Blackout" mit Fokus auf Abwasserentsorgung und die praktische anschließende Diskussion mit Herrn Walter Frömmrich (ehemaliger technischer Werkleiter der Stadtwerke Schongau) kam bei den ca. 17 Teilnehmern so gut an, dass auch nachmittags noch weiter diskutiert wurde. 

Oft wird das Thema Abwasserentsorgung in Bezug auf Stromausfall Vorbereitung etwas stiefmütterlich behandelt, da den Gemeinden anderes verständlicherweise wichtiger ist, wie zum Beispiel die Wasserversorgung oder Kommunikation und Information. Aber wenn dann bei einem Blackout hunderte Keller innerhalb von einem Tag mit Abwasser vollaufen werden, dann schreien alle auf ;-)

Schön, dass auch letzte Woche bereits die Kläranlagen- und Kanalbetreiber des Landkreises Weilheim-Schongau und Landsberg ebenfalls bei einem Nachbarschaftstreffen informiert und sensibilisiert wurden.

Das ist wirklich sehr vorbildlich und es war schön, gestern Teil davon gewesen zu sein. Wunderbar zu sehen, dass auch einige Klärwerke bereits vorgesorgt und das Thema auf dem Schirm haben.

Alle Herren durften dann noch die Broschüren des BBK mitnehmen und meinen Basis-Check für das Personal der Kritischen Infrastruktur sowie einen Blackout-Flyer und eine Basis-Notfallvorrat Liste, damit sie sich auch persönlich auf einen Infrastrukturausfall vorbereiten können, mit dem empfohlenen 10tägigen Vorrat an Lebensmitteln, Wasser und nötigen Medikamenten und auch in die organisatorische Vorsorge gehen können. Das können zum Beispiel Absprachen mit der Familie sein, oder bereits bei halbem Tank nachzutanken, damit sie immer noch eine Weile zur Arbeit kommen.

Das Thema Blackout wird leider immer aktueller, das seit Jahren steigende Risiko hat sich mit dem Krieg Russlands in der Ukraine noch einmal deutlich verschärft. 

Bürgermeisterdienstbesprechung

04.03.2022:
Einer der für mich wichtigsten Termine bisher hat heute morgen, am Freitag den 4. März stattgefunden... in knackigen 15 Minuten, durfte ich auf der #Bürgermeisterdienstbesprechung des Landkreises #Weilheim-Schongau unserer Landrätin und den Bürgermeistern der 34 Gemeinden, Märkte und Städte das Risiko eines "Blackouts" (langandauernder, überregionaler Strom- und Versorgungsausfall) näher bringen. Unser Landkreis liegt wunderschön im südwestlichen Oberbayern mit 136.134 Einwohnern.

Die #Bürgermeister waren sich einig, dass das Thema leider lange vernachlässigt wurde, die aktuelle Situation in der Ukraine aber deutlich zeigt, wie schnell sich Dinge ändern können, und Bedrohungen Wirklichkeit werden. Risiken, die man nie für möglich gehalten hätte.

Auf einen #Blackout kann man sich vorbereiten, und unser Landkreis befasst sich bereits seit 2019 näher mit dem Thema. Nun, werden hoffentlich auch die meisten, wenn nicht alle Gemeinden, das Thema aufgreifen.

Der zentralste Punkt ist hierbei die Information und Sensibilisierung der Bevölkerung, um einen größtmöglichen Teil zur persönlichen #Vorsorge anzuregen. Denn ohne die Vorsorge der Bevölkerung wird bei einem Blackout schnell ein kritischer Punkt erreicht, da keine Versorgung mit Lebensmitteln, Mediamenten und Treibstoff über einen längeren Zeitraum mehr möglich sein wird.

Eine weitere Säule ist die Vorsorge der Gemeinden, hierbei geht es um die Information der Bevölkerung vor und während einem Blackout (z.B. Einrichten von Anlaufstellen, sog. Katastrophenschutz-Leuchttürmen) , die interne und externe Kommunikation, Wasserversorgung und Abwasser, eine Gesundheitsnotversorgung, das Bilden eines administrativen Krisenstabs, die Sicherheit und Ordnung in der Gemeinde, Lebensmittelnotversorgung von bedürftigen oder gestrandeten Personen (Pendler, Touristen,...), etc.

Die dritte Säule macht dann der Katastrophenschutz, Feuerwehren, Polizei, Rettungsdienste, etc. welche sich vorbereiten sollten.

Es freut mich, dass nun im ganzen Landkreis auf allen Ebenen die Vorsorge angepackt wird und man zusammen das Thema angehen möchte, das ist vorbildlich und ich bin stolz, hier meine Heimat zu haben und dabei unterstützen zu dürfen.

Danke, dass dieses wichtige Thema heute auf die Tagesordnung der Besprechung aufgenommen wurde. Es liegt einige Arbeit vor uns, aber gemeinsam können wir es schaffen, unseren Landkreis Schritt für Schritt #krisenfit zu machen.

altlandkreis und tassilo

Heute kam das Magazin "altlandkreis", welches an alle Haushalte im westlichen Landkreis Weilheim-Schongau verteilt wird raus mit einem Artikel zum Thema #blackout und #krisenvorsorge.

Und soweit ich weiß, wird er auch im "tassilo" erscheinen, der die östliche Hälfte abdeckt, womit jeder Haushalt in meinem Heimatlandkreis sensibilisiert wird.

Tropfen für Tropfen soll das Thema in der Bevölkerung ankommen und auf das Risiko Blackout - eines der zentralen Risiken für Deutschland - hinweisen.

Ich bin sehr froh darüber und hoffe, dass viele den Artikel lesen werden und ins Nachdenken und vor allem Umsetzen kommen.

Gerade zu diesen Zeiten mit erhöhter Wahrscheinlichkeit für (russische) Hackerattacken und unsicheren (russischen) Gasmarktes steigt das Risiko für einen Blackout innerhalb der kommenden 3 Jahre nochmal an.

Deshalb meine Bitte: Sorgen Sie vor, damit Sie auch bei einem länger andauernden Versorgungsausfall gut über die Runden kommen. 

Für 2 Wochen Wasser, Lebensmittel und nötige Medikamente sollte jeder daheim haben. Kaufen Sie beim nächsten Einkauf einfach ein wenig mehr... holen Sie sich die Checklisten vom BBK ("Notfallvorsorge" Broschüre) und legen Sie los. 

Aktionsstunde Grundschule

14.2.2022:
Heute war ich zu Gast in der 4. Klasse der Grundschule meines Heimatortes Hohenpeißenberg, wo die Schülerinnen und Schüler gerade das Thema "Strom" haben. Wir haben kindgerecht über die Möglichkeit eines Blackouts gesprochen, eines langandauernden überregionalen Stromausfalls.

In einer kleinen Präsentation haben wir uns mit Ursachen, Folgen und der Vorsorge auseinandergesetzt und die Kinder haben sich viel selbst erarbeitet. So durften sie im Klassenzimmer Post-Its an alles kleben, was ohne Strom nicht mehr funktioniert.

Letzte Woche wurde beim Digitalen Katastrophenschutz Kongress darüber gesprochen, dass Katastrophenschutz und Notfallvorsorge bereits in den Schulen stärker thematisiert werden sollte. Das unterstütze ich zu 100%, die Kinder waren sehr offen für das Thema und interessiert.

Sowohl die Kinder als auch ihre Eltern haben Broschüren vom BBK mit nach Hause bekommen. Der Comic vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe kam sehr gut an, auch der Baustein "Stromausfall" mit Max und Flocke. Eine wirklich gelungene Reihe und sehr zu empfehlen, kann man sich kostenlos beim BBK bestellen.

Ich denke, es ist sehr wichtig das ganze kindgerecht darzustellen und darauf zu achten, dass keine Ängste entstehen. Natürlich werden einige Dinge milder dargestellt und das Ausmaß nicht als ganzes erklärt. Das braucht es aber auch nicht...

Wichtig ist zu wissen, dass es passieren kann und wie man am besten vorsorgt. Spielerisches Auseinandersetzen und sich damit befassen... und die Kinder kommen darüber ins Gespräch mit den Eltern und gemeinsam kann bestenfalls überlegt werden, wie man in der Familie vorsorgen möchte.

Zwei Tage später habe ich eine ganz liebe Dankeskarte der 4. Klasse erhalten, über die ich mich wirklich sehr gefreut habe - vielen lieben Dank!

Digitaler katastrophenschutz kongress

9.2.2022:
Herzlichen Dank dem Behörden Spiegel, für die Möglichkeit heute beim Digitalen Katastrophenschutz Kongress zum Thema Blackout Vorsorge bei den Kritischen Infrastrukturen als Botschafterin für Bayern der Gesellschaft für Krisenvorsorge vortragen zu dürfen. 

Es waren prominente Sprecher dabei, wie Armin Schuster (Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe), Generalmajor Carsten Breuer (Leiter Corona-Krisenstab der Bundesregierung), René Burfeindt (Rotes Kreuz), Gerd Friedsam (Präsident THW), Ute Vogt (Präsidentin Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) und Albrecht Broemme (Vorsitz Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit).

Diskutiert wurde immer wieder, wie die Themen Katastrophenschutz und Krisenvorsorge mehr in das Bewusstsein der Bevölkerung vorrücken können und dass es im besten Falle bereits Teil der Bildung an Schulen werden sollte.

Wir alle müssen lernen, in Zukunft besser mit (unbekannten, noch nie dagewesenen) Krisen umzugehen und auch entsprechend vorzusorgen! 

Ein toller Kongress mit wichtigen Themen, Ansagen und Wünschen für die Zukunft im Bereich Katastrophenschutz! 

 

Pilotprojekt „Stromausfall“

Notfall-Box Spende 

 
Jedes Jahr spendet Familie Kreitner an drei Zwecke: örtlich, Kinder und Dritte Welt. In diesem Jahr ist die örtliche Spende eine besondere – eine Sachspende für die Gemeinde Hohenpeißenberg in Form von drei Notfall-Boxen für den Fall eines überregionalen, langandauernden Stromausfalls. 

Derzeit steigt das Risiko für eine Strommangellage oder einen Blackout aufgrund niedriger Gasspeicher (europaweit), Abschaltungen von knapp 10GW Kraftwerken und einem Stromnetz, welches laut EON Chef Birnbaum „an seiner Leistungsgrenze“ ist, stark an – insbesondere falls kommender Winter in Europa sehr kalt wird. 

Darum war es uns ein Anliegen, dass die Gemeinde in solch einem Fall schnell arbeits- und handlungsfähig wäre, da bei überregionalen Katastrophen Hilfe von außen nicht möglich sein wird. Herzstück der Spende ist ein Notfallplan für (noch unvorbereitete) Gemeinden inkl. einer kurzen Einführung in die (administrative) Krisenstabsarbeit, mit Vordrucken, um ein strukturiertes Arbeiten in Krisen zu ermöglichen. 

Dies ist die einzige Spende, von der wir wirklich hoffen, dass Sie nicht gebraucht werden wird. 

Inhalt der Kisten sind z.B. Campinglampen, ein Campingkocher, Faltkanister, ein batteriebetriebenes Radio, Stirnlampen, etc. und eine Auswahl an haltbaren Lebensmittel als Symbol für den 14tägigen Vorrat, den jeder einzelne von uns daheim haben sollte, laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. 

Wie Herr Schuster, Präsident des BBK kürzlich sagte: „Wir brauchen 82 Mio. Bevölkerungsschützer“. In dem Sinne möchte ich an Sie alle appellieren, für eine persönliche, gesunde Notfallvorsorge für 14 Tage zu sorgen, einfach mit der Notfallvorsorgebroschüre inkl. Checklisten des BBK (kostenfrei auf der BBK Homepage erhältlich). 

Ein Hinweis, der mir sehr wichtig ist: ich bin Notfall- und Krisenmanagerin und Mitglied im BSKI (Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen) und der GfKV (Österreichische Gesellschaft für Krisenvorsorge). Es gibt gewisse Gruppierungen, die das Thema Blackout für ihre eigenen Zwecke verwenden, davon distanziere ich mich ausdrücklich. Ich persönlich gehe das Thema – genau wie die oben stehenden Verbände – unpolitisch, wissenschaftlich und neutral an und dafür stehe ich. 

Denn Krisenvorsorge geht uns alle an. 


 14.12.2021: Vorbereitungen für den Termin bei unserem Bürgermeister. 

Zum Hintergrund, mein Mann und ich spenden jedes Jahr im Dezember an drei Organisationen, eine örtliche, eine für Kinder und eine Dritte Welt. 

Und dieses Jahr hab ich mir gedacht, geht die örtliche Spende
an unsere Gemeinde. In Form von Notfall-Kisten Stromausfall 😁 darin is alles, was man auch so im Haushalt brauchen kann bei seiner Krisenvorsorge, also batteriebetriebenes Radio, Campinglampen, Faltkanister, Wasserdesinfekt,
Campingkocher inkl Gaskartuschen, Stirnlampen, Batterien, Powerbank, Schwerlastsäcke usw... 

Außerdem ein kleiner Lebensmittelvorrat für den Krisenstab mit Nudeln, Soßen, Kartoffelpüree, Sauerkraut, Brot, Wurst (beides in Dosen), Traubenzucker, lösliches Kaffeepulver,...

Oh und für das Assistenzteam des Krisenstabs (wahrscheinlich Damen) ein 10er Pack Zehenwärmer, falls im Winter das Rathaus recht kalt is ohne Heizung 😉

Und das Herzstück, wofür ich echt mehr Zeit investierte als gedacht: ein Notfallplan "Blackout" für (unvorbereitete) Gemeinden.

Inkl. Kurz-Einführung in die Krisenstabsarbeit 😁 mit Vordrucken zu Meldeeingängen und Lagefilm (Notfall-Protokoll). 

 

Wer macht mit "1 Tag ohne Strom"?

Nachdem ich immer allen erkläre, wie wichtig z.B. das richtige Testen von Notstromaggregaten ist (insbesondere im KRITIS Bereich, die wenigsten Privathaushalten haben ein NSA, ist auch nicht unbedingt nötig...) und Krisenszenarien beübt werden sollten, finde ich, ist ein Testlauf zuhause auch nicht verkehrt. Im Gegenteil, ich hab ja noch nicht mal den Campingkocher getestet - Schande über mein Haupt 🙈🤣 also wird das jetzt gemacht.

Meine 3 Kinder sind Feuer und Flamme für den Testtag ohne Strom und dürfen am Vortag überall Zettel verteilen, was mit Strom zuhause funktioniert und nicht benutzt werden darf am Samstag - haben uns für die softe Variante entschieden (also mein Mann hatte da Veto eingelegt bei Schalter komplett umlegen 😉, wegen Gefrierschrank und Kühlschrank). Wunderbar, haben wir gleich den Lerneffekt bei den Kindern, wenn sie überlegen dürfen und Zettel kleben.

Wer noch etwas weiter denkt, fährt an dem Tag nicht Auto und geht nirgends einkaufen - ja auch auf das heißgeliebte Bäckerfrühstück werden wir nächste Woche verzichten 😋

Bin jetzt schon froh, dass wir einen Kachelofen haben, der die ganze Wohnung heizt! Soll kalt werden...

Diejenigen die komplett auf Wasser aus der Leitung verzichten, denken bitte daran, dass auch die Toilette dann nicht benutzt werden kann (oder mit Brauchwasser aus Zisterne etc. nachgespült werden muss).

Ansonsten nur kaltes Wasser benutzen.

Also machen wir es uns daheim mit Campinglampen (bei Kerzen bitte in ein Glas, nie unbeaufsichtigt und für den Notfall was zum Löschen bereit halten), Brettspielen und Büchern gemütlich und kochen mit Grill (bitte NUR draußen, Brand- und Erstickungsgefahr!!) oder Campingkocher (ausreichend Lüften und am besten Kohlenmonoxid-Melder drinnen). Wer keine Ersatzkochmöglichkeit hat, bei dem gibt's eben kalte Küche.

Also gebt euch einen Ruck, macht mehr Spaß wenn mehr mitmachen 😉
Jeder so, wie er möchte, und jeder wann er möchte!

Vorbereitungen zum Aktionstag

Das waren die Vorbereitungen an dem Tag bevor wir uns Stromlos geschalten haben... für unseren Aktionstag "Ein Tag ohne Strom" zur Sensibilisierung, zum Check der Notfallvorsorge, zum einfach mal Ausprobieren, wie wir ohne Strom klarkommen...

10.12.2021:
Die Kinder haben heute ziemlich viel gelernt, was mit oder ohne Strom funktioniert (Licht, Heizung, Warmwasser, Radio, Küchengeräte etc...). Sie haben das toll gemacht. Durften überall rote Zettel kleben, damit sie heute schon sehen, was morgen aus bleiben wird.

Ja, tatsächlich werden wir beide Etagen abschalten inkl. Kühl-Gefrierkombi, hab meinen Mann überzeugen können. Sonst wird nix vorbereitet, wie im normalen Leben is alles im Keller unten, was wir brauchen... also werd ich mich mit Handylampe morgen erst mal auf den Weg machen.

Das Handy bleibt morgen im Flugmodus, Sie hören dann So oder Mo von mir meinen Bericht. Wer mitmacht, alles Gute für morgen, dran denken, kein Grill, offenes Feuer etc. in der Wohnung, bei Kerzen und Campingkocher ausreichend Lüften, am besten Kohlenmonoxid-Melder.

Wer nicht mitmacht, kann sich morgen trotzdem mal Gedanken machen, was bei ihm nicht funktionieren würde, wie es gelöst werden könnte und ob zur Not auch Vorräte für 2 Wochen daheim wären. Denn: ein Blackout hat einen Kommunikationsausfall zur Folge und einen VERSORGUNGSAUSFALL! Das heißt, die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten, Treibstoff wird voraussichtlich erst nach ca. 2 Wochen wieder anlaufen. Auch wenn der Strom schon nach hoffentlich wenigen Tagen wieder fließen wird.

erfahrungsbericht "1 Tag ohne Strom"

12.12.2021:
Gestern war unser Aktionstag "1 Tag ohne Strom". Wir wollten testen, wie wir ohne Strom klarkommen und ob unsere Hilfsmittel aus der persönlichen Notfallvorsorge, wie Campingkocher, Stirnlampen etc. funktionieren. Außerdem wollten wir auch unsere Kinder sensibilisieren, was wirklich toll geklappt hat.

Zuerst möchte ich sagen, dass meine Gedanken heute bei den 40.000 Mitbürgerinnen und Mitbürgen sind, die gestern im Rhein-Sieg-Kreis unfreiwillig ohne Strom waren, aufgrund eines Brandes im Umspannwerk. Ich hoffe sehr, dass Sie alles gut überstanden haben und dass z.B. heimbeatmete Patienten rechtzeitig versorgt wurden. 

Dennoch möchte ich unsere Erfahrungen von gestern schildern, weil viele daran Interesse gezeigt haben und ich es versprochen hatte.

Ein erstes Learning war, dass die Campinglampen und Stirnlampen nicht alle im Keller lagern sollten, sondern griffbereit je eine im EG und OG. Das macht es leichter, um nicht im Dunkeln erst das Handy zu suchen und dann damit den Weg in den Keller zu leuchten 😉 weil wenn die Kinder (3, 6 und 8 Jahre) um 6 wach sind, kann man leider nicht sagen "ach, schlaft doch noch 2h bis es hell wird".

Mein Mann hat erst den Kachelofen eingeheizt, ohne den wäre es kühl in der Wohnung gewesen und wir hätten uns warm anziehen müssen.

Die Jungs waren von den Stirnlampen ganz begeistert und auch ich fand sie sehr praktisch. Zum Glück hatten wir genug, trotzdem ging es nicht ganz ohne Streiterei, wer welche bekommt (wie es halt so ist 😄).

Automatisch ging bei mir ganz oft die Hand zum Lichtschalter, und auch zum Handy... das war wirklich komisch und ich glaube, vielen würde es genauso gehen. Und schnell was googlen geht dann halt auch nicht mehr.

Mein Sohn hat meinem Mann geleuchtet beim Campingkocher in Betrieb nehmen, hat wunderbar funktioniert und das Wasser für 2 Kaffee war schnell heiß. Auch die Handkaffeemühle kam zum Einsatz.

Als Frühstück hatte ich versprochen, die Energieriegel (kompakte Ersatznahrung) zu testen, allerdings sind die Portionen pro Tag verpackt und mein Mann wollte lieber, dass ich die Panzerkekse teste, die wir noch daheim hatten und die eh nächstes Jahr ablaufen. 
Man sieht an meinem Gesichtsausdruck, die sind recht staubig 😂 deshalb kamen wir zum Ausdruck "Pimp my Panzerkeks" - mit Erdnussbutter echt lecker dann... übrigens den Kinder haben die so gut geschmeckt, dass die Packung bis nachmittags leer war.

Unsere Lebensmittel blieben draußen Dank kühler Temperaturen im Winter kalt, aber ganz ehrlich im Sommer wird das nicht so spaßig. Dann heißt es Erdloch buddeln und schnell verzehren / verkochen. 

Meine nächste Herausforderung waren meine Haare, die waren nämlich fällig zum Waschen. Warmes Wasser durch Topf auf dem Kachelofen, welches mit Hilfe der kleinen Gießkanne der Kinder über die Haare gegossen wurde. Also hat auch funktioniert... nur hab ich nicht dran gedacht, dass fönen natürlich nicht geht 🤣 Also erst Turban auf und dann trocknen lassen, mal ein anderer Look und etwas strubbelig, aber besser als fettig 😉

Mittags erst mal Nachbarschaftshilfe bei meinen Eltern, die die Gelegenheit genutzt haben um ihren Campingkocher zu testen (sie waren aber nicht ganz stromlos - wie gesagt, jeder wie er mag, ein wenig testen is besser als gar nicht testen und Gedanken machen - was wäre wenn - besser als keine Gedanken machen). Sie waren unsicher wie das mit Schlauch anschließen, Ventil etc. bei ihrem Kocher geht. 

Dann gab's bei uns Nudeln mit Tomatensauce vom Campingkocher, lecker... fand auch der Hund als ne Nudel runterlefallen is. O-Ton mein Sohn: "Jetzt weiß der Hund wie Blackout schmeckt!" 🤣

Nudelwasser genutzt zum Spülen, bei Blackout muss Wasser gespart werden.

Nachmittags kam eine liebe Nachbarin mit Glühwein vorbei, das hat mich sehr gefreut.

Die Oma konnte natürlich nicht kurz angerufen werden, hat mein Sohn festgestellt, wieder ein Lerneffekt. Und Tatsache, bei einem Blackout ist der Kommunikationsausfall ein riesen Problem. Die Gesellschaft zerfällt in Kleinstrukturen Familie-Nachbarn-Gemeinde.

Abends gab es noch Reste-Essen aus der Pfanne, sehr fein.
 
Denken Sie bitte alle an ausreichend Lebensmittel- und Wasservorrat (für 2 Wochen), denn wenn mal die Logistik zusammenbricht (z.B. durch einen Blackout), dauert es bis man wieder einkaufen kann!